{"id":19071,"date":"2021-09-28T13:06:51","date_gmt":"2021-09-28T11:06:51","guid":{"rendered":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/?p=19071"},"modified":"2023-04-11T13:18:16","modified_gmt":"2023-04-11T11:18:16","slug":"soroptimist-club-interlaken-spenden-fuer-suedamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/soroptimist-club-interlaken-spenden-fuer-suedamerika\/","title":{"rendered":"Soroptimist Club Interlaken: Spenden f\u00fcr S\u00fcdamerika"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><strong>Die Frauen des Soroptimist Clubs Interlaken konnten zum 4. Mal einen Check von CHF 1000.- an den Verein Estacion Esperanza \u00fcbergeben. Im Rahmen eines Clubmeetings erz\u00e4hlte das Ehepaar Bernales-K\u00fchni engagiert und mit viel Herz \u00fcber ihr Projekt.<\/strong><\/p>\n<p>Estacion Esperanza, die Tankstelle der Hoffnung, so nennt sich das Projekt in den Slums von Lima, Peru. Gegr\u00fcndet wurde der Verein vor sieben Jahren von der Schweizerin Miriam Bernales-K\u00fchni und ihrem Mann Carlos Bernales. Miriam lernte ihren Mann w\u00e4hrend eines Praktikums im Rahmen ihres Studiums f\u00fcr Sozialarbeit in Peru kennen. Carlos wuchs selbst im Armenviertel Ventanilla in der N\u00e4he von Lima auf und kennt die Problematik der armen Bev\u00f6lkerung aus eigener Erfahrung. Das Leben in den Slums ist gepr\u00e4gt von Armut, Gewalt, Drogenmissbrauch, Bandenwesen, Kriminalit\u00e4t und Unterdr\u00fcckung von Frauen. Gemeinsam will das Ehepaar Bernales den Kindern in den Slums und deren Eltern helfen, ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00abDas Ziel unserer Arbeit ist es, die Menschen zu motivieren und zu unterst\u00fctzen, ihr Leben in eigener Verantwortung konstruktiv zu gestalten. Wir begleiten und beraten sie und steuern mit ihnen die Verbesserung ihrer Lebensumst\u00e4nde an\u00bb erl\u00e4utert Frau Bernales.<\/p>\n<p><strong>Vielf\u00e4ltiges Angebot<\/strong><br \/>\nDas Angebot von Estacion Esperanza ist erstaunlich vielf\u00e4ltig. \u00abWir leisten zum Beispiel Pr\u00e4ventionsarbeit gegen Gewalt, indem wir den Kindern und Jugendlichen ein Unihockeytraining anbieten. Wir holen sie so von der Strasse weg und f\u00f6rdern die positiven sozialen Kontakte. Wir unterst\u00fctzen die Obdachlosenarbeit im Zentrum von Lima und arbeiten mit der lokalen Kirche zusammen. So erreichen wir sehr viele Leute. Die Estacion Esperanza ist ein Ort der Begegnung f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit Musik, Tanz und Englischlektionen f\u00f6rdern wir das Selbstvertrauen der armen Bev\u00f6lkerung. Im M\u00fctter-Treff k\u00f6nnen die Frauen \u00fcber ihre Probleme sprechen, unter anderem nicht selten \u00fcber h\u00e4usliche Gewalt.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Gute Schulbildung ist wichtig<br \/>\n<\/strong>Eines der Hauptanliegen jedoch gilt einer guten Schulbildung f\u00fcr die Kinder in den Slums. Estacion Esperanza hilft private Schulen zu subventionieren und bindet daf\u00fcr die Eltern in Bildungsanl\u00e4ssen ein.<\/p>\n<p>Frau Bernales f\u00fchrt aus: \u00abEs gibt g\u00fcnstige, staatliche Schulen. Die Eltern bezahlen dort keine monatlichen Schulgelder, sondern nur die Uniform und das Schulmaterial. Die Qualit\u00e4t dieser Schulen ist jedoch schlecht und es gibt auch viel zu wenige freie Pl\u00e4tze. Die p<\/p>\n<p>rivaten Schulen bieten da eine weitaus bessere Bildung an. Leider sind diese Schulen sehr teuer.\u00bb<\/p>\n<p>In der Tat kosten private Schulen zwischen 80 \u2013 500 USD monatlich pro Sch\u00fcler exkl. Extrakosten wie Einschreibung, Material, Uniform, Ausfl\u00fcge, Anl\u00e4sse usw. Bei einem Mindestlohn in Peru von aktuell 300 USD bzw. 930 Soles kann sich die \u00e4rmere Bev\u00f6lkerung diese Schulen f\u00fcr ihre Kinder nicht leisten.<\/p>\n<p>So erkl\u00e4rt Frau Bernales: \u00abPeruanische Familien in den Slums k\u00f6nnen sich private Schulen kaum leisten, deshalb erhalten ihre Kinder nur eine schlechte Schulbildung. Viele schliessen die obligatorische Schulzeit nicht einmal ab. Die Schulklassen sind zu gross und die Stoffvermittlung beschr\u00e4nkt sich auf wenige Stunden Frontal-Unterricht t\u00e4glich. Durch die vielen Fl\u00fcchtlinge aus Venezuela wurde diese Situation noch prek\u00e4rer.\u00bb Mit leuchtenden Augen verk\u00fcnden Frau Bernales und ihr Mann: \u00abUnser Traum ist es, eine eigene Schule zu gr\u00fcnden, wo alle f\u00fcr wenig Geld eine gute Schulbildung erhalten. Das Grundst\u00fcck f\u00fcr die Schule konnten wir bereits erwerben.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Wie kann ich helfen?<br \/>\n<\/strong>Der Verein Estacion Esperanza kann mit Geld aber auch mit einem Arbeitseinsatz vor Ort unterst\u00fctzt werden. Weitere Informationen unter: Estacion Esperanza, David Stengel, 8713 Uerikon, <a href=\"mailto:esperanza.ch@kibust.com\">esperanza.ch@kibust.com<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":18770,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[],"class_list":["post-19071","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rapports-des-clubs-2021"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19071"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19074,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19071\/revisions\/19074"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-soroptimist.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}