PORTRAIT NATHALIE BRANDENBERG 2018-01-17T20:57:38+00:00

PORTRAIT

NATHALIE BRANDENBERG

Soroptimist International Club Lausanne

Nathalie Brandenberg ist eine junge, erfolgreiche Bioingenieurin und Firmengründerin von SUN bioscience SA, einem Start-up-Unternehmen im Bereich Stammzellenforschung.

Eine grundlegende Entdeckung für das Gesundheitswesen

Nur gerade 28-jährig hat Nathalie Brandenberg bereits viele Stunden mit komplexen wissenschaftlichen Forschungen im Labor verbracht. Während ihrer Doktorarbeit hat sie die Stammzellenforschung einen entscheidenden Schritt weiter gebracht.

Zusammen mit einer Kollegin hat Nathalie eine neuartige Technik entwickelt, welche die Kultivierung von Stammzellen ausserhalb des Körpers vereinfacht.

So sollen mit diesem neuen Verfahren dereinst Medikamente von chronisch kranken Patienten getestet werden. Auf lange Sicht könnten mit Stammzellen hergestellte Gewebe gar zu Transplantationszwecken und zur Regenerierung beschädigter Organe verwendet werden.

Als klar wurde, was für ein Potential in diesem neuen Verfahren liegt, gründeten Nathalie Brandenberg und ihre Studienkollegin ihr eigenes Unternehmen: die SUN bioscience SA.

Das Potential wird erkannt und substantiell unterstützt

Den Wert dieser innovativen Technologie erkannte auch die ETH Lausanne. Sie verlieh den beiden Wissenschaftlerinnen ein einjähriges Innovationsstipendium und verhalf ihnen zusätzlich zu einer substantiellen Startfinanzierung. Dank des weltweiten Renommees der Hochschule wurde das Unternehmen Founder.org auf SUN bioscience SA aufmerksam. Sie stellte dem jungen Unternehmen stolze USD 100‘000 als Startkapital zur Verfügung und unterstützte Nathalie und ihre Kollegin zusätzlich mit einem Coaching zur Vermarktung ihrer Technologie.

Nathalie Brandenberg am „TEDx talk 2016“ in Hamburg.

Zum YouTube Video (12:15 Min. – externer Link auf Bild)

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SI Schweiz hat Nathalie Brandenberg 2 Fragen gestellt:

Was war deine Motivation, in einem so komplexen Bereich ein Unternehmen zu gründen?

Ich träume davon, der Gesellschaft diese einzigartigen wissenschaftlichen Entdeckungen zur Verfügung stellen zu können. Diese neuen Techniken, Stammzellen ausserhalb des menschlichen Körpers zu kultivieren, werden unser Gesundheitssystem grundlegend verändern und ich möchte Teil dieser Revolution sein und sie vorantreiben.

Warum bist Du Soroptimist?

Ich hoffe, dank meiner Erfahrung und meinem Wissen, Frauen aus der ganzen Welt zu helfen, ihnen Zugang zu Aus- und Weiterbildung zu verschaffen, damit sie ihre Träume leben können. Ich selbst hatte das Glück, im Rahmen meines Studienaufenthaltes in Japan Stipendiatin der Soroptimisten in Lausanne zu sein. Dadurch habe ich die Organisation Soroptimist International kennen gelernt und bin Mitglied des Clubs Lausanne geworden.

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